Thema: Jobcenter Umzug

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Was müssen Sie bei einem Jobcenter Umzug tun?

Sie haben eine neue Arbeitsstelle gefunden und können Ihre Arbeitslosigkeit nun endlich beenden, wenn da nicht der Jobcenter Umzug wäre. Denn Ihr Arbeitgeber ist nicht in Ihrem Wohnort ansässig, und Sie müssten täglich mehr als 2,5 Stunden Fahrzeit in Kauf nehmen. Wenn Sie also um einen Jobcenter Umzug nicht herum kommen, so können Sie bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur bzw. Jobcenter Umzugskostenbeihilfe beantragen bzw. die Übernahme der kompletten Umzugskosten. Auszubildende, die beim Arbeitsamt als Lehrstellensuchende gemeldet sind, können ebenfalls die Umzugsbeihilfe beantragen.

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Legen Sie Ihrem Sachbearbeiter den Arbeitsvertrag bzw. Ausbildungsvertrag vor. Außerdem sollten Sie bei einem Jobcenter Umzug drei Angebote von Umzugsunternehmen vorlegen, aus denen die ARGE dann eines nehmen muss. Sie müssen den Jobcenter Umzug nicht selbst machen, wenn Sie dies nicht können oder wenn dies für Sie unzumutbar ist. Und auf gar keinen Fall darf Ihr Sachbearbeiter Ihnen Visitenkarten von Lkw-Vermietungen etc. mitgeben oder Sie dazu auffordern, eine bestimmte Firma mit dem Jobcenter Umzug zu beauftragen. Dies ist verboten. Sollten Sie erst kürzlich zum Hartz IV Empfänger geworden sein, und die Arbeitsagentur fordert Sie zum Jobcenter Umzug auf, so gibt es auch hier einige Gegebenheiten zu beachten: Grundsätzlich wird das Amt von Ihnen verlangen, Ihre Mietkosten zu senken. Grundsätzlich kann das Amt Sie aber auch nicht zu einem Jobcenter Umzug zwingen. Das bedeutet, wenn Ihre Wohnung um einige wenige Quadratmeter über der vom Amt bestimmten Grenze liegt oder um 20 oder 50 Euro teurer ist, als sie von Amts wegen sein darf, so obliegt es Ihrem Ermessen, ob ein Jobcenter Umzug für Sie in Frage kommt. Das Jobcenter wird Ihnen die Miete zahlen, die dem Wohnraum angemessen ist. Alles, was darüber hinaus geht, müssen Sie selbst tragen. Wenn Sie behindert sind oder aus Altersgründen nicht umziehen können oder ein Umzug für Sie eine unzumutbare Härte darstellen würde, weil zum Beispiel Ihre Kinder die Schule wechseln müssten etc., so müssen Sie ebenfalls nicht aus Ihrer gewohnten Umgebung wegziehen. Wer lange Jahre arbeitslos war und nun eine neue Arbeitsstelle in Aussicht hat, sollte sich allerdings gut überlegen, ob ein Wohnungswechsel nicht doch die bessere Alternative zum täglichen Pendeln ist.

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